Mit Firefox Performance prüfen…

Viele Webentwickler kennen sicherlich dieses außergewöhnlich nützliche Tools. Firebug ist eine Erweiterung zum Webbrowser Firefox und bietet in der Regel Webentwicklern gute Unterstützung bei der Fehlersuche und Entwicklung von Webseiten. CSS, HTML  und natürlich auch JavaScript lässt sich so überaus einfach auf den rechten Weg bringen.

Aber keine Angst ich möchte an dieser Stelle nicht auf die Funktionsvielfalt der Erweiterung eingehen sondern vielmehr die Basis für die im Titel erwähnte Leistungsprüfung schaffen.

Installation der nötigen Tools

Die Installation gestaltet sich sehr einfach. Im Menü des Webbrowsers Firefox finden Sie unter dem Menüeintrag “Extras” den Unterpunkt “Add-ons”. Hierdurch wird Ihnen ein Dialog angezeigt über den Sie die bereits installierten Erweiterungen einsehen und bearbeiten können. Im Tab “Add-ons suchen” können Sie dann durch Eingabe von “Firebug” schnell das Modul finden. Klicken Sie es an und wählen Sie “Zu Firefox hinzufügen”. In der Regel müssen Sie Firefox nun einmal beenden und neu starten.

Nun noch die von Google bereit gestellte Erweiterung installieren. Diese finden Sie unter folgendem Link http://code.google.com/intl/de-DE/speed/page-speed/download.html. Klicken Sie dort auf den Installieren Button und gewähren Sie die Installation bei der darauf folgenden Sicherheitsabfrage des Browsers. Nun werden ca. 1.4 MB herunter geladen und ein Neustart des Browsers ist nötig.

Der schwierige Teil ist nun getan. Ab jetzt steht Ihnen ein sehr mächtiges Werkzeug zur Verfügung um die Leistung Ihrer Webseite zu prüfen.

Also prüfen wir unsere Webseite

Die Prüfung der Webseite ist recht einfach. Öffnen Sie Firefox und geben Sie wie gewohnt die von Ihnen gewünschte URL in der Adressleiste ein oder nutzen ein Bookmark.

Nun finden Sie ganz unten in der Browser-Fußleiste ein kleines Symbol welches einen Käfer darstellt. Klicken Sie nun hierauf oder drücken sie die “F12″ – Taste. Nun finden Sie im unteren Bereich des Browser-Fensters die Bugzilla Konsolenansicht. Hier können Sie fast alles außer Acht lassen, bis auf den Punkt “Page Speed”. Klicken Sie hierauf und anschließen auf den Button “Analyse Performance”.

Nun wertet das Plugin verschiedene Aspekte Ihrer Webseite aus und zeigt Ihnen neben den Ergebnissen auch einige hilfreiche Tipps zur Optimierung. Hierbei ist zwischen “grünen Haken”, “gelben Dreieck” und dem “roten Warnzeichen” zu unterscheiden. Wie Sie natürlich schon erkannt haben werden hier verschiedene Schwierigkeitsgrade unterschieden.

Bei den grünen Punkten ist in der Regel keine Änderung oder Eingriff notwendig. Wenngleich auch hier oft noch Potential zur Optimierung existiert sollte man immer eine vernünftige Kosten/Nutzen Verhältnis beachten. Bei den rot markierten Punkten ist ein Handel in der Regel jedoch sehr zu empfehlen.

Fazit

Sicherlich werden Sie auch auf Ihrer Webseite / Webshop noch einige Punkte finden, bei denen sich eine Optimierung lohnen wird.  Bedenken Sie in jedem Fall, das es nicht nur darum geht, das die Besucher Ihrer Seite schneller surfen können, sondern vielmehr auch darum mehr Benutzer auf der gleichen Hardware bedienen zu können. So haben beide Seiten einen direkten Nutzen.


 
 
 

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